Das Wahrzeichen Berlins und Sinnbild der überwundenen Teilung Deutschlands ist das Brandenburger Tor auf dem Pariser Platz. Um das Tor herum sind nach der Wende die historischen Gebäude, wie die amerikanische Botschaft oder das Hotel Adlon, nachgebaut wurden.
Der großflächige Alexanderplatz beherbergt die als Treffpunkt bekannte Weltzeituhr und das Hotelhochhaus des ehemaligen "Stadt Berlin". Hinter dem Alexanderplatz steht der 368 Meter hohe Fernsehturm, das höchste Gebäude Deutschlands. Aus dem Panorama-Restaurant in ca. 200 Meter Höhe hat man einen atemberaubenden Ausblick über die Stadt.
Das Rote Rathaus ist der Sitz des Regierenden Bürgermeisters der Stadt. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert verdankt seinen Namen den charakteristischen roten Klinkersteinen. Bis zur Wiedervereinigung wurde Westberlin vom Schöneberger Rathaus regiert. Im Turm des Schöneberger Rathauses hängt die Freiheitsglocke, die einer amerikanischen Spendenaktion zu verdanken ist.
Der Reichstag ist der Sitz des deutschen Bundestags. Anziehungspunkt für Touristen ist die moderne Kuppel sowie die erhaltenen "Graffitis" von russischen Soldaten.
Das Berliner Olympiastadion ist zu den Olympischen Spielen im Jahre 1936 vom Architekten Werner March erbaut worden. Zur Weltmeisterschaft 2006 wurde das Stadion renoviert und voll überdacht.
Der Berliner Dom hat eine lange Geschichte und ist seit dem 16. Jahrhundert die Grabkirche der Hohenzollern. Seine heutige Form bekam der Dom jedoch erst später: Im späten 19. Jahrhundert sollte der Dom dem Machtstreben Deutschlands gerecht werden.
Für viele ist der Gendarmenmarkt der schönste Platz Berlins, der Französiche und der Deutsche Dom rahmen das Konzerthaus ein und sorgen für französischen bzw. italienischen Flair.
Das Nikolai-Viertel ist der alte Stadtkern von Berlin-Cölln. Leider ist von den alten Gebäuden nicht viel erhalten. Die Qualität der DDR-Rekonstruktionen ist umstritten.
Die Prachtstraße Berlins führt vom Pariser Platz in das östliche Zentrum Berlins. Zu den bekannten Bauwerken entlang der Straße gehören das Kronprinzenpalais, das Reiterstandbild Friedrichs des Großen, die Staatsbibliothek, die neue Wache und die Staatsoper. Mittlerweile beeindruckt die Straße besonders in der Adventszeit, in der die Bäume wunderschön mit Lichterketten geschmückt sind.
Die Friedrichsstraße ist heute vor allem Einkaufsmeile. Weiterhin befinden sich hier das Metropoltheater und der Friedrichstadtpalast.
Die berühmtesten Museen Berlins sind auf der Museumsinsel in Mitte zu finden. Die Insel wurde 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Auf der Museumsinsel sind das Alte Museum, das Neue Museum, das Bodemuseum, die Alte Nationalgalerie und das Pergamonmuseum zu finden. Das Pergamonmuseum ist durch den gleichnamigen Altar bekannt.
Die so genannte City-West rund um Kudamm, Gedächtniskirche, Tauentziehen und Zoologischen Garten ist auch nach der Wiedervereinigung noch ein pulsierender Mittelpunkt der Stadt. Restaurants und Geschäfte, wie das berühmte KaDeWe, laden zum bummeln ein, der Zoo mit seinem Artenreichtum zum spazieren und erholen.
Das Holocaust-Denkmal wurde 2005 eingeweiht und besteht aus unterschiedlich hohen Stelen.
Der Neubau des Kanzleramts im Spreebogen steht seit 2001 und bildet das Highlight unter den neu errichteten Regierungsgebäuden.
Der Potsdamer Platz ist heute wieder einer der zentralen Plätze Berlins. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der Platz einer der verkehrsreichsten Plätze Europas. Der Krieg und der Mauerbau machten den Platz dem Erdboden gleich. Nach der Vereinigung wurde der Potsdamer Platz zur Großbaustelle und beherbergt nun einige Hochhäuser, das Spielcasino und einen Bahnhof.
Auch der Ostteil der Stadt hat einen zoologischen Garten, den Tierpark in Friedrichsfelde. Er ist nicht ganz so artenreich wie der Bruder im Westen, jedoch weitläufiger und größer.
Das Schloss Bellevue ist der Sitz des deutschen Bundespräsidenten und wurde im 18. Jahrhundert erbaut.
Die Siegessäule auf dem Großen Stern inmitten des Tiergartens ist Symbol für im 19. Jahrhundert gewonnene Kriege und wird von der goldenen Siegesgöttin Victoria gekrönt.
Die Altstadt des Berliner Bezirks Spandau und die Spandauer Zitadelle sind die Sehenswürdigkeiten die etwas außerhalb des Zentrums liegen.
Nach dem zweiten Weltkrieg errichtete die Sowjetunion drei Ehrenmale für die gefallenen sowjetischen Soldaten. Die zentrale Anlage befindet sich im Treptower Park. Die Anlage an der Straße des 17. Junis stand im Westteil der Stadt und war sowjetische Enklave. Die letzte Gedenkstätte entstand in der Schönholzer Heide im Bezirk Pankow.
Seit 2006 ist der ehemalige Lehrter Bahnhof der Hauptbahnhof Berlins. Das Gebäude beeindruckt durch seine Glasdächer.
Der Flughafen Tempelhof ist einer der ersten Flughäfen der Welt und war einmal das Gebäude mit der größten Fläche weltweit. Verknüpft wird der Flughafen vor allem mit der Luftbrücke während der Blockade 1948, der auch mit einem Denkmal vor dem Flughafen gedacht wird.
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